Bild 12 - Meditation

Eine meiner wichtigste Kommunikationsverbindung ist die Verbindung zu mir Selbst.
Die Gespräche in der tiefen Stille.
Das Lauschen in die Tiefe hinein.
Das Empfangen dabei von Wissen und Antworten.
Ich kann es Meditation nennen, oder inneres Gespräch oder innere Reise.
Es ist eine wichtige Verbindungsschnur.
Eine meiner wichtigen Übungen ist die Verbindung zwischen Erde und Himmel.
Wie in Bild 8 beschrieben:
Ich genieße das Gefühl von Weite und Raum
Und gleichzeitig die Beständigkeit und Verlässlichkeit unter meinen Füßen.
Ich bin ganz in der Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Zwischen den Gegensätzen und mit den Gegensätzen im Einklang.

In dieser Meditation ist mir neulich ein Bild erschienen.
Jetzt habe ich mich wieder erinnert und mich inspiriert gefühlt, es zu malen.

Im Atelier bin ich ganz in die Intuition gekommen...
Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen,
während ich an die Gedankenreise aus der Meditation dachte.
Beim Malen kamen dann die Eingebungen nach und nach.
Im Tun habe ich intuitiv die Entscheidungen getroffen.
Habe impulsiv entschieden, welche Farben, welche Bewegungen, welche Rhythmik...

Wenn ich jetzt das Bild sehe bin ich ganz beseelt.
Es kommt ein seliges, stimmungsvolles Gefühl in mir auf.

Danke

Bitte schickt mir gern eure Rückmeldung und Nachricht dazu.
Ich freue mich über euren Kontakt via Mail oder Facebook.

KMS


Bild 11 – Hören

Wie klingt das Leben?
Was klingt im Leben?
Worauf höre ich?

Wenn ich in die Intuition komme, dann bin ich ganz im Empfangen der Klänge und Stimmen,
die aus der tiefen Stille meines Selbst kommen.
Oder, was im Horchen in die tiefe Stille, zu mir gesagt wird.
Ein inneres Gespräch.
Eine empfangene Antwort.
Ein Einsehen oder ein Hineinblicken.
Klingt magisch oder mystisch?
Ich kann es Meditation nennen, oder inneres Gespräch, oder ich nenne es innere Reise.
Es ist ein Erinnern an die Schnur des Drachens. An die Telefonleitung.
Ich kann in Atem-Übung gehen, oder Los-Lassen trainieren, oder Achtsamkeit üben.
Oder ich gehe ins Atelier.
Hier bin ich ganz bei mir. Hier bin ich ganz im Moment, im Augenblick.
Jede Woche komme ich an den Platz vor die Staffelei,
und ich empfange.
Ich sehe irgendwie das Bild, das dran ist. Empfange ein Thema.
Ich spüre eine Lust, Gewisses zu tun.
Ich höre aus der tiefen Stille meines Selbst die Antwort auf meine Frage:
„Was mach ich diese Woche?“

Eine Freundin hat mich in der letzten Woche gefragt, ob mich das nicht stresst und mich unter Druck setzt,
weil ich ja nun jede Woche etwas abliefern muss…
Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht….
Und ich empfinde da keine Last, kein Druck und keinen Stress,
sondern Freude, Erfüllung und Lust.
Und ich spüre, wie es fast von selbst läuft, durch mich hindurch strömt…
Das ist, denke ich, ein guter Indikator dafür, zu prüfen, ob man die richtigen Dinge tut.
Den Ruf höre ich. BeRufung… kommt von etwas hören und danach handeln….

Lasst euch inspirieren, die Dinge zu tun die euch Freude, Lust und Erfüllung bereiten!

KMS


Bild-10-Hören

Bild 10 - Drache im Wind

Dieses Bild widme ich dem lieben Gerd Voss und seiner Kraft und Saft Bar.
Danke für die inspirierenden Worte, für die Anstöße und für das Anstimmen eines Klanges in mir!
In den letzten Wochen sind gute Fragen gestellt worden,
die mich begleiten und mich berühren:

Welche Töne erklingen im Leben?
Welche Töne erklingen heute?
Welche Töne erklingen in mir?

Zur Zeit dreht sich alles um die Inspiration.

Um die Eingabe.
Das Anklingen in mir, durch etwas außerhalb von mir.
Etwas in mich Hineingegebenes.
Etwas wird in mir angestimmt, durch etwas außerhalb von mir.

Ich bin inspiriert worden von dem Bild des Drachens.
Mich hat das Bild des Drachens innerlich bewegt.
Und ich fühlte mich zum Tun bewegt, das Bild in dieser Woche auch zu malen.

Bild-10-Hören

Zur Zeit taucht das Bild eines Drachens in der Luft immer wieder in meinem Leben auf.
Und er lässt etwas in mir anklingen.
Der Ruf der Freiheit – Das Bild der Freiheit!
Freiheit? Ist doch mein Thema!
Doch beim näheren Betrachten habe ich ein noch viel größeres Bild
und Verständnis für den kleinen Drachen im Wind der Freiheit bekommen:

Was braucht der Drache, um so frei und leicht im Winde der Freiheit fliegen zu können?
Erbraucht einen Ankerpunkt. Eine Verbindung zur Erde.
Und er braucht eine stabile Schnur.
Denn ohne Halt am Boden und der festen Schnur,
würde er sich losreißen,
so würde er sich nur ein paar Mal um sich selber drehen und dann zu Boden fallen.
Unser Ankerpunkt, unten am Boden, ist sehr wichtig für den Drachen.
Er gibt Halt, er gibt die Richtung vor und er hält den Drachen in der Waage.
Und dann braucht der Drache Luft nach oben.
Er braucht Aufwind. Der ihm Kraft und Auftrieb gibt und den Drachen tanzen lässt.
Und die stabile Schnur dabei, so habe ich das jetzt verstanden,
ist die Verbindung zwischen dem Oben und dem Unten.
Die Schnur ist wie Kommunikation. Wie eine Telefonleitung.

Und meine Inspiration ist wie das empfangene Gespräch über eben diese Schnur.

In diesem Fall hat eben ein Gerd V. von unten etwas zu mir herauf gerufen.
Vielen Dank dafür!

KMS

Eine Frage an die Leser:
Was ist dein Ankerpunkt?
Was ist dein Aufwind?
Und was ist deine Schnur?


Bild-9-Mir-selbst-auf-die-Schliche-kommen

Bild 9 - Mir selbst auf die Schliche kommen

Das Heute hat so viele Farben!
Welche erblicke ich?
Unter mir der feste, verlässliche Boden der Erde und über mir der Himmel.
Immer da, immer über mir.
Die Weite, der unendliche Raum, immer um mich herum.
Alles Potential, alle Möglichkeiten, alles Gedeih und alle Ausdehnung,
immer da.
Mein Auge, es blickt hinaus in die Weite.
Was sieht es?
Sieht es das Blau-Weiß des Himmels?
Sieht es das Grün-Blau des Ozeans?
Sieht es das dunkle, dreckige Braun der Erde?

Wir haben so viele vorgefertigte Meinungen, Idee, Konstrukte.
Und wir meinen, nichts verändern zu können. Weil wir glauben, alles ist so, wie wir es gelernt haben.
Doch das sind alles hervorgebrachte, hergeleitete Ideen und Konstruktionen.
Was uns hilft, ist die eigene Erfahrung und das eigene Erleben.

Ich will mir jeden Tag diese wichtigen Fragen stellen.
Und ich will ihnen auf den Grund gehen.
Will mir selbst auf die Schliche kommen!

Bild-9-Mir-selbst-auf-die-Schliche-kommen

Heute sehe ich Weite und unendliche Farben.
Ich spüre den Boden unter meinen Füßen und ich will fliegen lernen…

KMS

Und hier möchte ich noch gern über Menschen informieren und mich bedanken für die Inspiration, Begleitung und Bestärkung:

SARAH ROGALSKI - https://www.sarahrogalski.com/
Gerd Voß mit der Kraft und Saft Bar - https://www.facebook.com/Kraftundsaft/?hc_location=ufi
Michael „Curse“ Kurth - http://curse.de/podcasts/
Veit Lindau - https://veitlindau.com/


Bild-8-Himmel-und-Erde

Bild 8 - Himmel und Erde

Zu diesem Bild wurde ich von zwei großen Künstlern inspiriert, die mich zur Zeit sehr stark begleiten.
Zum einen Edward B. Gordon mit seinen Daily-Paintings.
Zum anderen von dem Musiker und Coach Curse.

Bild-8-Himmel-und-Erde

Gedanken zum Bild, zum Leben, zu Himmel und Erde:

Der Boden auf dem ich stehe, mit dem ich mich verbinde, der mich trägt.
Die Erde unter meinen Füßen, fest, verlässlich und tragend.
Mich trägt die Erde, egal mit welcher Last ich beladen bin.
Die Erde ist da um mich zu tragen. Sie ist eine sichere und verlässliche Basis.
Und ich genieße dieses Beständige und die Sicherheit und die Tragkraft.
Und meine Verbindung mit der Erde sorgt dafür,
dass ich mich zum Himmel ausrichten kann.
Über mir ist Weite. Und um mich herum ist Weite.
Und ich verbinde mich mit dieses Weite.
Eine Weite über die Grenzen meiner Stadt, meines Landes und dieser Erde hinaus.
Ich öffne mich für diese Weite, für diesen Raum.
Ein Raum voller Potential, Unendlichkeiten der Möglichkeiten,
Wachstum, Gedeih und Ausdehnung.
Und es ist überall um mich herum.
Diese Weite, dieses Potential ist immer da, egal, wie ich mich fühle und was ich tue.
Dieser Raum an Ausdehnung und Unendlichkeiten ist immer präsent.
Und ich verbinde mich mit dieser Weite, durch das Fühlen und Eintauchen in diesen Raum.
Und ich genieße dieses Gefühl von Weite und Raum,
Von Möglichkeiten, Potential und Ausdehnung.
Und in dieser Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Zwischen den Gegensätzen und mit den Gegensätzen im Einklang,
bin ich ganz.
Und bin ich frei.
Den Raum des Himmels einatmend
Und gleichzeitig die Beständigkeit und Verlässlichkeit unter meinen Füßen spürend,
kann ich frei sein.
Nur durch die Beständigkeit unten an der Erde,
kann ich mich zum Himmel aufrichten,
kann ich fliegen
und frei sein.
Nämlich ganz ich sein.

KMS

Inspiriert haben mich diese Menschen, schaut und hört selbst:
https://www.instagram.com/edwardbgordon_official/
MEDITATION, COACHING & LIFE / DER PODCAST MIT MICHAEL "CURSE" KURTH
Himmel und Erde verbinden - Eine Meditation


Bild 7 - Selbstportrait

Welche Farbe hat das Heute?
Welche Farbe hat das Leben?
Welche Farbe habe ich?
Ist meine Erscheinung, meine Individualität und Persönlichkeit in Ölfarbe gemalt wahrhafter, ehrlicher und lebendiger,
als das, was uns auf Handydisplays und Digitalkameras täglich begegnet?
Das Selbstbildnis, entblößt es mein ICH?
Nicht einfach umzusetzen jedenfalls, die Idee eines Selbstportraits.
Nicht so schnell herzustellen und nicht so beliebig auf Papier gebracht…
Langes Hinsehen gehörte dazu, Wahrnehmen und Bewusstmachen.
Ich: Gleichzeitig Künstlerego und sensibles Modell. Das zugleich auch Bezug hat auf andere Menschen.
Meinem Auge nahe gerückt…es blickt aus dem Bild hinaus. Die Iris in der Farbe des Himmels. Die Pupille ein schwarzer Fleck.
Was sieht dieses Auge? Was erblickt es?
Sieht es einen Künstler, der sich selbst im Spiegel betrachtet?
Ein Künstler, der sich auf der Leinwand betrachtet?
Ich sah jedenfalls unendlich viele Linien, Schattierungen, Bewegungen, Farben in meinem Gesicht.
Wie schwer es doch ist, diesen einen Augenblick festzuhalten…
Jede kleine Bewegung, jede neue Aktion veränderte alles … und gefühlt bin ich noch lange nicht fertig damit…

Und meine immer wiederkehrende Erkenntnis:
In der Kunst sehe ich so viel wahres Leben mir widerspiegeln!

Und so erblicke ich vielleicht auch euch,
die ihr mich betrachtet…

Herzliche Grüße aus dem Atelier, KMS


Bild 6-Innere-Schöpferkraft

Bild 6 Innere Schöpferkraft

Einfach mal anhalten.
In dieser Woche war ich immer noch krank und wurde zur Ruhe gezwungen.
Und ich glaube, dass genau dieses Krankheiten, wie eine Erkältung uns schenken wollen:
eine Pause!

Leider macht unser Verstand aber selten mal eine Denk-Pause.
Wissenschaftler sagen, dass uns jeden Tag rund 80 000 Gedanken durch den Kopf gehen.
Das sind 55 Gedanken pro Minute – Also, ganz schön was los in unseren Köpfen.

Ich merkte dieser Tage sehr stark, dass ich nicht nur körperlich Ruhe benötigte,
sondern auch geistig viel zu sehr auf Hochtouren lief.

Denkpausen oder auch Meditationen sind zu einem wichtigen Teil in meinem Leben geworden.
Ich brauche Achtsamkeitsübungen genauso wie Sport und gesundes Essen.

Es lohnt sich, die eigenen Gedanken besser kennenzulernen.
Es lohnt sich in die eigene innere Tiefe und Stille abzutauchen.

Die Ruhe, die wir zum Teil oft verzweifelt im Außen suchen, ist in uns.
Und sie ist grenzenlos.
Wir brauchen nur unsere Aufmerksamkeit auf diese innere Stille zu lenken:
Und unsere innere Stimme beruhigt sich,
der Gedankenlärm wird leiser,
und Neues und Schönes kann entstehen.

In diesen Momenten bin ich nicht mehr Opfer,
sondern komme in Kontakt mit meiner Seele
und inneren Schöpferkraft.

Dabei ist mir einmal in einer Meditation ein ganz klares, belebtes Bild erschienen:
Ich fand mich auf einer Anhöhe tanzend unter einem in allen Farben schimmernden Sternenhimmel.

Hier ist mein Bild dazu:
Bild 6-Innere-Schöpferkraft

Lasst euch inspirieren!

KMS


bild-5-weiblichkeit

Bild 5 Weiblichkeit

Eines meiner Themen ist immer wieder auch die Weiblichkeit.
Und so versuche ich mich auch dem Thema, des weiblichen Prinzips, der weiblichen Kraft;
dem Thema der inneren Göttin und weibliche Seite,
in meinen Bildern zu nähern.
In einem Versuch, in die Begegnung und die Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit zu gehen,
ist dieses Bild entstanden.
Ich bin zunächst wieder in eine innere Reise gegangen.
Dann habe ich angefangen ganz konkret einen weiblichen Körper mit Farben aufzuzeichnen …
Es war wieder ein Suchen und Finden. Es war ein sich führen lassen von Gefühlen, Ahnungen, Stimmungen.
Es war wieder ein sich ziehen lassen von einem Ziel, dass es zu entdecken galt.
Ich war einfach da, mit dem Pinsel in der Hand und den Farben an meiner Seite und habe getan, was in mir hoch kam, an Ideen und Eingebungen.
Ich stand vor meiner Malpappe und erkundete und nahm war:
Einige Bereiche sind ganz klar und deutlich vor mir. Teile der Figur oder der Farben sind ganz klar für mich. Anderes muss ich gezielt anschauen, integrieren, gestalten. Es tauchen Wünsche, Ideen, Impulse auf, nach denen ich immer wieder neu handle.
Linien, Formen, Bewegungen fügen sich zusammen, spielen ineinander und kommen langsam zu einem Ganzen zusammen.

Es ist ein extremes, überraschendes Bild entstanden.
Es ist intensiv.
Bewegend, lustvoll, farbintensiv, kraftvoll
und doch auch weich und einfühlsam.

Vielen Frauen würden wohl viele Ideen und Inspirationen dazu kommen…

KMS


Bild-4-Inspiration

Bild 4: Inspiration

"Ich suche nicht. Ich finde." So Picasso und er beschrieb seine Schaffensprozesse als heiliges Abenteuer und sein Tun als sich von einem Ziel ziehen zu lassen.
Ich habe mich von meinem Bild3 inspiriert gefühlt ein ähnliches Kreis-Motiv noch einmal auf Papier zu bringen. Das Bild von letzter Woche mit einer anderen Farbigkeit, um noch ein anderes Gefühl zu transportieren.
Ich lasse mich also von diesem Ziel ziehen und habe am Ende dieses Bild auf meiner Staffelei gefunden.

Es war ein sehr rhythmisches Malen, ein sehr wechselndes Tun, ein Spielen und Bewegen.
Ich habe das Bild immer wieder gedreht. Ich bin von der Staffelei weggegangen und dann wieder ganz nah heran.
Ich habe die Farbe geschichtet, gekratzt, modelliert…
Es war ein Suchen und Finden im Malprozess, um eine Ganzwerdung zu erreichen,
bis sich das Bild richtig, gesund und fertig anfühlte…

Inspiration ist der Motor, der in mir anspringt und mich zum Tun bewegt.
Und dann lasse ich mich von einem Ziel ziehen, an einen Ort, zu einem Bild, das sich gut anfühlt.

Ich wünsche euch allen diesen Motor der Inspiration
und ein schönes Ziel, das euch zieht.

KMS

Bild-4-Inspiration


Ein-Bild-zum-Thema-Intuition

Ein Bild zum Thema Intuition

Ich stelle fest, dass ich wieder zu meinen Wurzeln zurück finde: Ich schaue in den letzten Wochen oft nach alten Arbeiten und in alten Büchern und ich greife immer wieder zu dem Klassiker über das Intuitive Malen von Thomas Lüchinger.
Hier erkenne ich eine große Kraft und Energie, aus der ich vermutlich unendlich schöpfen kann.
Lüchinger schreibt: “Kreativität ist eine große und aufregende Kraft. Menschen, die lernen, mit dieser Kraft umzugehen, öffnen sich damit sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht den Zugang zu mehr Lebendigkeit.“*
Was für einen aufregenden Weg ich da beschreite!
Beim intuitiven Malen schalte ich meinen Intellekt aus. Ich kenne die Stile der Kunst, weiß über Perspektiven, über Komposition und Techniken Bescheid. - Ja, aber beim intuitiven Malen gebe ich mich Gefühlen hin und lasse mich von emotionalen Impulsen leiten. Meine Bilder mögen von Kunst beeinflusst sein, geprägt von Bildideen anderer Meister, das Bild hierbei stammt aber von einer inneren Schöpferkraft.
Ich male hier nicht, das, wovon ich denke, dass es darauf sollte, sondern ich entwerfe und forme etwas, was schon da ist, bevor ich es begreife. …
Das Wichtigste auf dem Weg zur Bildgestaltung ist hier das Gefühl. Ein undurchdachtes, inneres Wissen. Ein Gefühl, etwas zu erfassen, aber nicht mit dem Kopf. Eine innere Stimme, eine Offenbarung, ein Impuls formiert sich zu einem Gedanken und zu einem Bild.
Ich höre unentwegt meiner inneren Stimme zu. Empfindungen tauchen auf, Fragen, Ideen und Eingebungen.
Lüchinger: “Künstlerisches Schaffen im Sinn von intuitivem Malen bedeutet zunächst den Kopf von den vielen persönlichen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu leeren und dann durch Malen zu sich geführt zu werden – achtsam auf das Innen und Außen konzentriert.“*
Wie hier, bei dem Versuch, in die konkrete Begegnung mit dem Begriff Intuition zu kommen.
Ich sehe und fühle wie Linien, Formen und Bewegungen auftauchen. Erst in meiner inneren Reise, dann ganz konkret auf meiner Mal-Pappe.
Ich nehme dann einfach nur wahr. Manches sehe ich sofort und deutlich vor mir. Teile treten spontan in den Fokus. Andere Bereiche muss ich gezielt anschauen, visualisieren. Es tauchen Farben auf, Farbwünsche formulieren sich…
Irgendwann fügt sich alles langsam zusammen.

Es ist ein abstraktes Werk zum Thema Intuition geworden.
Es ist extrem, farbintensiv, lustvoll, spürbar strak und irgendwie tiefgreifend…

Es hat mir große Freude gemacht im Entstehungsprozess intensiv daran zu arbeiten, es auszugestalten, es zu formen.
Und dann mit großer Begeisterung auch die Vollendung zu bestaunen.

Es lädt den Betrachter ein lange hinzusehen
und dann seine eigenen Gedanken und Intuitionen dazu kommen zu lassen…

Mehr zu aktuellen Arbeiten, zu meinen Themen und Arbeitsweisen in den nächsten Veröffentlichungen…
Folgt mir weiter durch das kreative Jahr.

KMS

* Zitate sind aus dem Buch Intuitiv Malen“ von T. Lüchinger
Ich liebe dieses Buch. Es dient zur Erweckung kreativer Kräfte.

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